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Geschichten und Gedanken




Flüssigkeiten und Münster
geschrieben am: Tuesday, 09. February 2010, 13.52 Uhr

Das Tagebuch

Mitten in einer Küche in Münster, bei Andreas Weber. Mit Brötchen, Käse und auch anderem Aufschnitt, der für mich nicht in Frage kommt. Mit Tee und Kaffee, mit Sara, Özlem, Bente und Tobi und Andy und mir. Unter anderem. Der Qualm ist zwar ein wenig hinderlich, aber ohne Qualm kein Feuer. Glaube ich. Dafür ist es mal wieder der heimelig in Münster, dafür habe ich wirklich mal wieder eine schöne Zeit. Fast schon eine Wahlheimat, diese Stadt. Fast. An Hamburg führt einfach keine Elbe vorbei, das muss ich mal so flüssig formulieren. Und ich werde mal statistisch erheben, wie viele Slammer rauchen. Prozentual. 

 

Gestern war es schön, wenn auch fragil. Für mich. Ich hatte zunächst so ein wackliges Gefühl auf der Bühne, dass ich mir beim besten Willen nur eines vorstellen konnte: das Ausscheiden. Dass ich am Ende doch noch im Finale war, hat mich so überrascht, dass ich mich noch über darüber wundere und freue. Dort brillierte dann Quichotte, der den Sieg und den Absinth verdient einstrich. Entscheidend war jedoch gar nicht der Ausgang des Finales, sondern die Tatsache, dass der Absinth schließlich mit Quichotte den Heimweg antrat und wir verbliebenen Slammer mit so halbgaren Flüssigkeiten wie Bier und Martini vorlieb nehmen mussten. Dafür gab es dann im Nordstern ein treffliches Mitternachtsmahl, endloses Gelächter - und auch Qualm - sowie ein Bett, bei dem nicht alle Latten auf der Stange waren. Unterm Strich war das mal wieder alles sehr gelungen und ich hatte sehr viel Spaß. Dummerweise mahnt der Herr Weber gerade zur Eile, wir packen zusammen und ich ein. Heute Abend bin ich in Düsseldorf und freue mich schon mal.

 

Grüße. Wenn ich Zeit habe...

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